Die Macht Chinas und Regulierung

29 Mrz

Die Macht Chinas und Regulierung

China musste loslassen. Zumindest sah das die chinesische Machtriege so. Und das dürfte wohl einer der Hauptgründe sein, weshalb die Preise für Kryptowährungen, besonders von Bitcoin, die Marken von 10.000€ oder 15.000€ (wir berichteten) bisher nicht mehr erreichen konnten.

Der britische „Guardian“ hat auch im Januar einen Artikel dazu, dass sich ebenso Russland dem anschließen würde.

Was wir also hauptsächlich durch die Seitwärtsbewegungen des Preises von Bitcoin & Co. seit Wochen sehen, dürfte an den Chinesen liegen. Nicht nur preislich sind wir derzeit bei weniger als der Hälfte des Höchstwertes (ca. 6120€).

Im Juni 2017 lag der Anteil der Miner aus China noch bei 71%. Was China so attraktiv machte waren nicht nur die niedrigen Preise für Elektrizität, sondern auch die dortige Herstellung der Hardware für das Mining. Es war eine der wenigen Technologien, die sich das Reich der Mitte „inhouse“ halten konnte. Warum man diese Macht nun Ende 2017 freiwillig ab gab, ist bis heute nicht vollständig nachvollziehbar und geklärt.


Zeitraum: 18.12.17-29.03.18
Grün: Preis in US-Dollar
Blau: Gesamtmarktkapitalisierung in US-Dollar

Fakt ist: der Druck von Regierungen und großen Finanzinstitutionen auf Kryptogeld wächst. 2017 war ein Mega-Hype-Jahr, dessen sich niemand mehr entziehen konnte. Zum einen war das gut so, schließlich wurde dadurch auch in die letzten Winkel der Steppe die Idee von Bitcoin transportiert. Zum anderen wurden dadurch jedoch sehr mächtige schlafende Hunde geweckt, die vor allem in Asien, Südkorea und Japan vorangehend, oft mit rabiaten Methoden Regulierungen durchsetzen wollen. Dieser Trend wird sich in der westlichen Welt weiter fortsetzen.

Dabei muss eine Regulierung von z.B. Bitcoin gar nicht schlecht sein: Finanzprofessor Jan-Pieter Krahnen warnt in einem SPIEGEL-ONLINE-Interview sogar davor, überhastet Kryptowährungen regulieren zu wollen. Es wäre „der größte Fehler, den der Staat überhaupt machen kann“. Die unbekannten Erfinder von Bitcoin wären am Ziel: „Sie haben es geschafft, den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu verankern und haben sich de facto eine Gelddruckmaschine geschaffen. Das hat unabsehbare Folgen für die Wirtschaft und Gesellschaft“. Der negative Unterton ist unüberhörbar. Wir überlassen es den LeserInnen des Artikels, welche Position sie/er beziehen möchte.

Wir haben versucht mit diesem Artikel eine möglichst objektive Sicht auf die massiven negativen Preisschwankungen seit Ende 2017 zu geben. Dass es auch härtere und alternativere gibt, macht u.a. dieser Artikel hier klar: „4th Dimension: Bitcoin-Manipulation-Cartel — Price-Suppression is their Goal. Every market has three major dimensions and everyone knows that: 1) Technical Analysis 2) Fundamental Analysis 3) Manipulation“, via medium.com.

Wir von kryptogeld.io enthalten uns jeglicher Wertung hier, wir sympathisieren ebenso wenig mit dem Autor. Doch die derzeitig medial vorherrschende Stimmungsmache und das Aussterben des investigativen Journalismus weltweit zwingen uns dazu auch solche Meinungen nicht mehr ignorieren zu können. Wir sind gerne bereit diesen Link wieder vom Netz zu nehmen sofern uns wissenschaftlich das Gegenteil bewiesen werden kann.

Viel Erfolg beim Durchhalten dieser Baisse wünscht,
kryptogeld.io

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