Kategorie: Altcoins

Kryptokunst

NFTs

Das Interesse an Kryptokunst durch NFTs, non-fungible tokens, ist seit der Jahreswende regelrecht explodiert.

Wie immer bei Hypes in der Welt der Massenmedien, muss es dabei um viel Geld gehen. Sehr viel Geld: ein Digitalkünstler, der zuvor seine Digitalkunst für wenige 100 Euro verkauft hat, hatte es geschafft über das Auktionshaus „Christie’s“ sein Werk „Everydays – The First 5000 Days“ für die Rekordsumme von 69 Millionen US-Dollar an einen Käufer zu bringen – die höchste jemals für einen noch lebenden Künstler gezahlte Summe.

Unter der Liste der teuersten NFTs bis heute, finden sich auch welche des allerersten NFT-Sammelprojekts, „Cryptopunks“, den Cryptopunk #7804 für 7,6 Millionen US-Dollar oder auch Schnappschüsse von Highlights der US-amerikanischen Basketballiga NBA, wie etwa der „Cosmic“ Dunk #29 von LeBron James für 208.000$.

Doch wo kam das alles her? Und wieso wird eigentlich in den Berichterstattungen immer vergessen, auf welcher Blockchain etwas stattfindet?

Die Geschichte der Kryptokunst ist noch gar nicht wirklich alt, sie startete nur wenige Monate nach dem Launch der Blockchain Ethereum Ende 2015 mit dem Projekt „Etheria“, welches live auf der DEVCON 1 vorgestellt wurde, der ersten Entwicklerkonferenz zu Ethereum in London, Großbritannien. „Etheria“ hatte auf der Blockchain 457 hexagonale Kacheln produziert, das Endergebnis schaute ein bisschen so aus wie das Spielfeld der „Siedler von Catan“. Das Besondere: jede Kachel war in ihren Eigenschaften einzigartig, also nicht tauschbar (non-fungible), wie FIAT-Währungen oder auch Kryptowährungen selbst. Dies wurde mit einem Killer-Feature Ethereums möglich, dem sogenannten smart contract. Fünf Jahre lang konnte keine der Kacheln veräußert werden. Dies geschah erst im März diesen Jahres, alle Kacheln der aktuellen und Vorgängerversion wurden innerhalb 24 Stunden verkauft, für eine Gesamtsumme von 1,4 Millionen US-Dollar. Viel Geld für ein bisschen hexagonale Ethereum-Geschichte.

2017 erschienen zwei weitere Projekte, die bis heute sehr populär in der Blockchain-Welt ankommen: „CryptoPunks“ von Larva Labs und „CryptoKitties“ von Dapper Labs. Beides perfekte Beispiele für Blockchain-Onlinegames und DApps, sowie den NFT-Standard ERC-721. Beides reine Indie-Projekte und beide, nun ja, schwer als Kunst zu definieren. Doch die liegt ja wie immer im Auge des Betrachters. So ist es bei jedem Anfang, bei jeder Revolution in Digitalien bisher gewesen.

Sowohl die Kätzchen als auch die Cryptopunks kann man bis heute finden und erstehen: dafür genügt eine Ethereum-Wallet und die Website Opensea.io – einer Art Online-Auktionshaus für NFTs. Bis Ende 2020 waren dort lediglich 315 NutzerInnen aktiv. Das dürfte sich mittlerweile erledigt haben. Sehr im Sinne von Opensea, aber auch in dem der KünstlerInnen, die dort ihre Werke feilbieten. Offizielle Accounts für Sammelobjekte erkennt man immer sehr gut an dem blauen Siegel mit dem weißen Häkchen rechts neben den Accountnamen.

Dieses Jahr kam noch ein sehr vielversprechendes dazu: die Hashmasks. Es stammt von Suum Cuique Labs GmbH aus der Schweiz und bietet ca. 16.400 einzigartige Kunstwerke von 70 KünstlerInnen aus der ganzen Welt an. Die Maskenbildnisse mit den Charakteren haben alle einzigartige Eigenschaften, durch einen speziellen eigenen Token, dem NCT (Name Change Token), kann man diese Werke sogar selbst benennen. Diese Token werden lediglich bis Januar 2031 generiert: dann wird das Projekt erst seinen endgültigen Zustand erreicht haben, verspricht Suum Cuique Labs.

Auch andere Projekte sind um Umschwung.

Die Erfinder der CryptoPunks sind inzwischen weitergezogen und vertreiben nun die Meebits, wenngleich ebenfalls über Ethereum.

Das nächste große Projekt für NFTs der Firma Dapper Labs läuft auf einer eigenen Blockchain namens FLOW. Hier wird man mit einem Ethereum-Wallet nirgends hinkommen, wenn man NBA-Highlights von etwa LeBron James oder Dennis Schroeder erstehen will. Auch die CryptoKitties selbst sollen zukünftig zu FLOW umgezogen werden.

Und mit Tezos steht eigentlich schon lange vor FLOW eine eigene Blockchain nur für NFTs dem Kryptokunstmarkt seit 2018 zur Verfügung.

Auch wenn der Super-Hype seit wenigen Wochen abzueben scheint: die nächste NFT-Hypewelle kommt bestimmt. Mit Strafzinsen auf Sparkonten und den unmöglichen Preisen auf den Immobilienmärkten, sind die Menschen weiterhin verzweifelt auf der Suche nach neuen und sicheren Anlageobjekten, besonders in Krisenzeiten wie der aktuellen: NFTs bieten hier einen zukunftssicheren und boomenden Ausweg.

Wenngleich wir aktuell nicht davon ausgehen, dass sich die Mondpreise dieses Runs erneut zeigen werden bei weiteren Wellen, glauben wir dennoch daran, dass es sich lohnt den Markt mit einem Auge immer mal wieder zu beobachten, um nicht doch den ein oder anderen guten Deal verpassen zu müssen. Dafür reicht ja schon die Plattform Opensea. Oder man holt sich mal schnell eines der begehrten NBA-Hightlight-Päckchen über „NBA Topshots“ – wenn man denn das Glück hat, dass man in der Queue mal dort landet, damit man eines abbekommt.

In diesem Sinne hoffen wir, einen ersten und guten Einblick in diesen jungen Markt gegeben haben zu können. Und geben noch eine Empfehlung aus: Newsquellen, die nicht nennen, auf welcher Plattform ein NFT veröffentlicht wurde, wenn wieder mal reißerisch über irgendwelche Mondsummen berichtet wird, sind keine seriösen Quellen.

In diesem Sinne, bleiben sie weiter digitaler Jäger und Sammler, wir wünschen Ihnen viel Glück und Erfolg,
das Team von kryptogeld.io

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assetdash

Ein Anlagegut, eine Investitionsmöglichkeit, ein Vermögenswert – im Englischen bedeutet all dies das Selbe, nämlich Asset.

Bitcoin ist ein solches Asset, wenn auch volatil und hochspekulativ.
Eine Aktie ebenso.
Sogar eine Sammelkarte eines berühmten Sportlers/einer berühmten Sportlerin kann eine solche Anlagemöglichkeit sein.

Doch was genau ist eigentlich das wertvollste Asset der Welt? Wie findet man so etwas heraus?

Dank dem Internet ist das kein großes Problem mehr, man braucht nicht mal mehr einen Taschenrechner dafür. Hier ist die aktuelle „Top 11“ der wertvollsten Assets dieses Planeten:

Assetdash_Top11

„Top 11“ weil, wir wollten Bitcoin unbedingt hier mit drin haben heute. Die Platzierung fiel vor wenigen Wochen sogar noch höher aus, als die Kryptowährung zeitweise bei fast 34.000€ lag. Das ist extrem, extrem gut für ein solch junges Projekt, das seit 2009 nach wie vor im Software-Betastadium verweilt.

Die komplette Übersicht liefert die praktische Website, die wir heute vorstellen wollen: https://assetdash.com/.

Ein „Dash“ kennt jeder Autofahrer, damit ist ein Armaturenbrett gemeint. Also eine Website, die ohne viel Sucherei oder Rechnerei eine Übersicht über die wertvollsten Assets weltweit listet.

Linkempfehlung, Bookmarkempfehlung – und unsere Hoffnung bleibt, dass es hier mehr Kryptowährungen in Zukunft werden und „die Mutter allen Kryptogeldes“ natürlich auf die 1 geht! 🙂

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Cryptopia is back…

…zumindest temporär, denn uns erreichte am 7.12. folgende Email:

Cryptopia_Claiming-Invitation-Mail
Cryptopia_Claiming-Invitation-Mail

Man kann sich beim Klick auf den Button in dieser Email im Portal neu-registrieren, um dann eine Art „Claim Process“ zu durchlaufen.

Der ist nicht ganz einfach bzw. die Fragen, die einem dann gestellt werden. Wir sind mit unserem Versuch bislang gescheitert. Unser Ticket zur Anfrage eines Neuversuchs liegt aktuell beim Support. Man hat nur drei Versuche frei. Dabei werden u.a. genaue Angaben von Einheiten der dort gehaltenen Kryptowährungen abgefragt.

Hey, ist ein Anfang! Wir hätten nie gedacht, dass hier noch irgendwas passiert! Neuseeland kümmert sich, offenbar!

Was danach passiert, wenn man erfolgreich zum Claimen zugelassen wurde, wird von uns derzeit evaluiert. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Wer eine Kryptowallet dort hatte, unbedingt Spamordner checken! Bei uns ist die Mail auch erstmal nicht direkt angekommen… Viel Glück!

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In eigener Sache: Bitpanda wird Partner

Nach dem Aus für cryptopia.co.nz waren wir auf der Suche nach einem neuen Partner für den Handel mit v.a. alternativen Währungen wie Ether, Litecoin & Co. Wir wurden recht schnell fündig bei unseren netten Nachbarn aus Österreich und begrüßen nun Bitpanda aus dem schönen Wien als offiziellen neuen Partner!

Wir haben erst vor zwei Tagen die offizielle Bestätigung auf unsere Bewerbung per EMail bekommen und dürfen nun direkt Banner & Backlinks anbieten, die wir bereits in die Startseite und die Sidebar eingefügt haben.

Schaut dann so aus:

Auf der Startseite liefern wir zusätzlich noch den Link mit, für Textbrowser wie Lynx & Co.: https://www.bitpanda.com/?ref=9794496338508846730

Für jeden Kauf, den Ihr über diese beiden Verlinkungen macht, fließen ein paar Tantiemen zurück an unser junges Webprojekt kryptogeld.io.

Wir selbst halten dort auch nach wie vor OMG-Token in unserem virtuellen Wallet, sowie BEST, den hauseigenen Bitpanda-Token, der im Sommer 2019 zur IEO kostenlos an uns verteilt wurde.

Wir sind nach wie vor sehr angetan vom modernen Interface, den problemlosen Transaktionen und können Bitpanda wirklich jeder & jedem empfehlen, der außerhalb der Bitcoin-Ökosphäre nach Handelsplattformen Made in EU sucht. Beide Daumen hoch für die Österreicher und Respekt zu dieser Leistung bisher!

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Ein wichtiges Update zu cryptopia.co.nz

Eine unserer liebsten Altcoin-Onlinehandelsbörsen, cryptopia.co.nz, hat sich leider bis heute nicht von einem schwerwiegenden Hackangriff im Januar diesen Jahres erholt.

Am 19. März bekamen wir von Rob (Hex) Dawson die letzte Email zu dieser traurigen Thematik. Seitdem wird die Startseite dort lediglich mit Informationen des Insolvenzverwalters geupdatet, was Altcoin-Fans und -Hodlern sehr wenig weiter hilft bislang.

Wir sehen uns daher leider gezwungen unseren Verweis zum Tauschen von Bitcoin gegen Altcoin von unserer Startseite zu entfernen.

Es handelt sich dabei um folgenden Abschnitt hier:

=== BITCOINS GEGEN ALTCOINS TAUSCHEN ===

cryptopia logo
https://www.cryptopia.co.nz/Register?referrer=zazash

Momentan haben wir leider keine Alternative im Angebot. Es wird entsprechend schwer einen Ersatz für einen Onlinehandelsplatz zu finden, wo zeitweise bis zu 900 Altcoins gehandelt werden konnten.

Wir werden Updates zu dem Thema bringen, sofern welche verfügbar sind.

In der Zwischenzeit empfehlen wir eine Diskussion zum Thema bei bitcointalk.org: https://bitcointalk.org/index.php?topic=5191361.20. Hier sollte man aktuelle Informationen im Internet mit als erstes finden können.

Wir finden es sehr schade, was cryptopia hier passiert ist und wir hoffen, dass es möglich sein wird, alle Konten noch mit entsprechenden Guthaben den jeweiligen Besitzern zuordnen zu können; egal, wie lange das dauern möge. Noch wichtiger finden wir jedoch, dass die wahren Schuldigen, in diesem Fall die offensichtlich bösartigen Hacker vom Januar, für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden können.

Wir wünschen der visionären Kryptogeld-Onlinebörse cryptopia.co.nz viel Glück und alles Gute,

das Team von kryptogeld.io

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Die Herkunft des Begriffs „Shitcoin“

Namecoin_WikipediaEintrag
Hält den Titel seit April 2011: „Namecoin“, der allererste „Shitcoin“

Eigentlich ist es sehr naheliegend, alle alternativen Währungen von Kryptogeld als Shitcoin zu bezeichnen: es reimt sich zu einfach auf Bitcoin.

Tatsächlich aber gibt es zu diesem Begriff eine Geschichte, die sich in Zeiten von digitalen, omnipräsenten Medien heutzutage leicht zurückverfolgen lässt.

Es war im November 2010, als im heute bereits legendären Onlineforum bitcointalk.org über potenzielle Nachahmer diskutiert wurde. Dort tauchte auch ein Beitrag eines Users namens ribuck auf: https://i.redd.it/lnz8dtxhexn31.jpg.

Folgt man dem Link hier, führt dieser zu einem Screenshot des Beitrags, in dem am 8. November 2010 der Begriff das erste Mal überhaupt schriftlich erwähnt wird – die Geburtsstunde des Shitcoin.

Damals war man sich noch nicht sicher, ob die Idee von Kryptowährungen Anklang finden würde, schließlich war Bitcoin da in nutzbarer Form noch keine zwei Jahre alt. Spekuliert wurde über das sehr menschliche Verhalten namens Gier und dass es wohl sehr wahrscheinlich sein würde, würde das Konzept des Bitcoin erst einmal richtig Fahrt aufnehmen, es auch viele Nachahmer und Kopisten nach sich ziehen würde. Getreu nach dem Motto: „get rich quickly“.

ribuck brachte spaßeshalber auch gleich die ersten Namen dieser Alternativwährungen ins Spiel: Gitcoin. Nitcoin. Titcoin. Und am Ende der Auflistung eben, den heute berühmten Begriff Shitcoin.

Wie wichtig dieser Beitrag werden würde, sollten wir erst Jahre später erfahren: Namecoin, veröffentlicht April 2011, hält offiziell den „Ehrentitel“, der erste Shitcoin der Kryptogeld-Geschichte zu sein. Im Oktober des selben Jahres wurde Litecoin publik und verdient sich hier die Silbermedaille.

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Libra

Was wir hier sehen ist das Konsortium an Firmen, das sich noch vor dem Start des „Facebook-Coin“ Libra gegründet hat, um das Konzept der digitalen Währung des sozialen Netzwerks zu unterstützen, und dazu auch noch in einer einzigen Graik:

Gefunden bei „Hackernoon“

Dieses Thema ist so dermaßen heiß diskutiert diesen Sommer, man möchte meinen, es sei eine Revolution. Und die Debatte ist nach wie vor ongoing.

Selbst auf Länderebene wird darüber diskutiert und was noch viel interessanter ist, davor gewarnt: G7-Staaten warnen vor Facebook-Geld Libra | heise online:

„The Facebook proposal to create a new cryptocurrency as part of its broader Libra project raises profound questions about national sovereignty, corporate power, consumer protection, competition policy, monetary policy, privacy and more…. We call on Congress and regulators to impose a moratorium on Facebook’s Libra and related plans until the profound questions raised by the proposal are addressed.“

Facebook hat derzeit die Sozialkontaktdaten von offiziell 2,38 Milliarden Menschen in seinem Besitz. Das entspricht etwa 30% der Weltbevölkerung. Nicht auszudenken, was passieren würde, würde diese „virtuelle Riesen-Nation“ plötzlich eine eigene Währung einführen und sich von Banken unabhängig machen wollen.

Dabei ist nicht einmal klar derzeit, was „Libra“ überhaupt sein soll.

Laut Facebook soll es keine Kryptowährung sein, sondern eine „Digitalwährung“, die zuerst für das soziale Netzwerk, sowie den Messenger WhatsApp zur Verfügung stehen soll. Dagegen spricht allerdings die Nutzung von Blockchain-Technologie und das Einführen einer eigens entwickelten Wallet namens „Calibra“ (joa, so wie der Opel damals…), siehe diesen Tagesschau-Artikel.

Unser aktueller Senf dazu:

1) das Konzept kommt mindestens 2-3 Jahre zu spät
2) Libra ist nicht dezentral, ein Key Feature jeder zukunftsfähigen Kryptowährung
3) Libra ist nicht open-source, ein weiteres Key Feature jeder zukunftsfähigen Kryptowährung
4) solange es keine wirklich neue Kryptowährung ist, die sich mit etablierten wie Bitcoin, Ether, Litecoin, etc. messen lassen wird, wird das nichts
5) die Unterstützer-Riege sind die „DAUs der Kryptothemen“ und finden keinen alternativen Ausweg mehr
6) was sind die Benefits entgegen z.B. dem Konzept PayPal allein? Wir sehen keine aktuell
7) einen zynischeren Namen für neues Kryptogeld hätte gerade Facebook nicht mehr wählen können

Wir sind gespannt, wie und was sich bis 2020 hier noch ereignen wird und bleiben natürlich dran an dem Thema.

Schöne Kryptogeld-Ferien wünscht,
kryptogeld.io

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Was sind Pump & Dumps?

Sogenannte Pump & Dumps sind eigentlich Betrügereien auf Kosten einer vorher ausgesuchten Kryptowährung. Dabei nimmt der Wert über kurze Zeit sehr viel zu und stürzt kurz danach wieder ab, oft im Laufe eines einzigen Tages und über mehrere Wochen hinweg. Ziel dabei ist es, klar, so billig wie möglich zu kaufen und so hoch wie möglich zu verkaufen. In einer Chart sieht das in etwa folgendermaßen aus:

PumpAndDumpGrafik_von_Hackernoon
Pump-And-Dump-Grafik von Hackernoon

Pump & Dumps kommen in der Kryptogeld-Welt leider immer noch sehr häufig vor. Dieses Problem passiert meist entweder nagelneu eingeführten Währungen oder sogenannten „Shitcoins“; also Altcoins ohne Seriosität oder allgemeinem Nutzen.

Dabei ist diese Art von künstlichem Geschäftemachen eigentlich verboten, zumindest in der Welt der Aktien. Wer wissen will, wie das dort genau funktioniert hat, der kann sich z.B. „The Wolf Of Wall Street“ in einem Internetstream anschauen. Da es vom Gesetzgeber bisher keinerlei Regulierungen für diese Art des illegalen Handels von Kryptogeld gibt, gibt es bislang noch nicht sehr viel, was man dagegen machen kann.

Was wir gegenwärtig bei der Kryptowährung UNO seit Wochen und Monaten sehen könnte genau das sein: die Stabilisierung des Preises wie bei allen anderen Kryptowährungen, egal ob Bitcoin, Ethereum, Monero, etc., findet dort nicht mehr statt. Stattdessen pendelt der Preis permanent, auch oft täglich, von 50-60€ auf über 100€ und wieder zurück. Da wir durch das Minen selbst und zufällig in den Besitz dieser Kryptowährung kamen 2014, sind wir aus der Unterstützung dieser Kryptowährung jüngst ausgestiegen. Wir wissen nicht und können leider auch nicht nachvollziehen, was hier passiert, doch normale Zustände sind das nicht.

Das geht z.B. über Bleutrade; wobei man hier anmerken muss, es geht nur ein Tausch in eine andere Kryptowährung, in unserem Fall eben Bitcoin. Zu Geld machen muss man das wiederum irgendwo anders.

Hier die Faktoren, die wir beachten mussten:

* Preis mehrmals am Tag checken. Das geht z.B. über die bekannte Website CoinMarketCap oder über Apps, wie z.B. Blockfolio
* man braucht bei Tauschbörsen bereits angelegte und bestätigte Accounts
* Glück: man muss sein Verkaufsgebot schon zu einem richtigen Zeitpunkt abgeben und der Käufer muss sein Angebot nach wie vor auf der Website platziert lassen zu einem hohen Verkauf
* ab da muss man sich entscheiden, was man mit der neuen, erhaltenen Kryptowährung machen möchte

Wir finden es ein bisschen schade, dass wir verkaufen mussten, doch außer diese Währung selbst geminet zu haben und dieses Bisschen emotionaler Wert ist uns auch im Jahr 2019 nichts weiter zu „Unobtainium“ übermittelt worden, was außer dem proklamierten Seltenheitswert einen praktischen Nutzen gehabt hätte. Es bleibt Spekulation, doch wahrscheinlich handelte es sich leider auch nur um einen „Shitcoin“, wenn auch einen recht alten.

Übrigens: mitterweile gibt es immerhin Webseiten, die sich auf das Überwachen von Pump & Dumps spezialisiert haben. So z.B. https://pumpdump.coincheckup.com/, die überprüfen, wann ein Anstieg in den letzten 5 Minuten höher als 5% war. Auch das renommierte MIT (Massachusetts Institute of Technology) untersucht das Phänomen, steht mit seinen vielversprechenden KI-gestützten Algorithmen allerdings noch am Anfang: MIT: Crypto Pump-and-Dumps See $7 Million in Volume Every Day, via ccn.com.

Von uns daher eine Empfehlung: solche Entwicklungen nicht groß abwarten, sondern versuchen zu verkaufen, oder zumindest wenig bekannte Altcoins in bekannte, bereits etablierte Kryptowährungen umtauschen.

Augen auf beim Kryptogeld-Tausch und bis bald,
kryptogeld.io

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